562. Tag danach
7 Nationen
| Teilnehmer: | 29 |
| Männer: | 21 |
| Frauen: | 8 |
| Jüngster Mann: | 1973 |
| Ältester Mann: | 1935 |
| Jüngste Frau: | 1973 |
| Älteste Frau: | 1940 |
| Kürz. Etappe: | 49.7 km |
| längste Etappe: | 73 km |
| Ø Etappe: | 61.2 km |
| gesamt: | 795.9 km |
Dokumente
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Ingo Schulze
Hauptstraße 52
72160 Horb - Nordstetten
Tel: 0049 (0) 7451/4615
Fax: - 624756
Mobil: 0171 / 42 51 435
ultralauf@ischulze.de
Seit bestehen der Präsenz
Ingos Erfahrungen als Organisator des „TE-FR 2012. Das Buch hat 205 Seiten. ISBN 978-3-95488-207-6. Preis: 12 Euro. Alle Bücher können beim "Engelsdorfer-Verlag" bestellt werden. Gern können die Bücher auch bei Ingo direkt bestellt werden und er schreibt eine Widmung hinein.
Ingo Schulze hat ein Buch über seine Erfahrungen als Organisator des Transeuropalaufs 2009 geschrieben.
Mein Buch über den „TE-FR 2009“, mit dem Titel „TranseuropaLauf 2009“, ist fertig. Es kann bei mir persönlich bestellt werden. Auf Wunsch schreibe ich eine kleine Widmung hinein.
Ansonsten über den ENGELSDORFER Verlag mit der ISBN-Nummer 978-3-86901-782-2. Preis 12,00 Euro. Das Buch ist 191 Seiten stark.
Ingo Schulze hat ein Buch über seine Erfahrungen als Organisator des Transeuropalaufs 2003 geschrieben.
Die zweite, komplett überarbeitete Ausgabe „Transeuropalauf 2003“ von Ingo Schulze, Engelsdorfer Verlag, ISBN 978-3-86703-437-1, ist für 14 Euro erhältlich.
Es kann aber auch bei Ingo persönlich bestellt werden, zuzüglich 2,40 Euro Porto. Dafür schreibt Ingo auf Wunsch gerne eine Widmung hinein.
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Horb-Nordstetten nach Malmsheim / 04.09.2011
55.9 km / 55.9 km gesamt 34.7 mi / 34.7 mi gesamt 28 Teilnehmer am Start / 28 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Gestern Abend gab es im STEINHAUS ein sehr üppiges Abendessen. Leider konnte keiner der eingeladenen Gäste erscheinen. Sie seien aber entschuldigt, denn in Horb ist noch bis zum20. September die "Gartenschau" und außerdem war in der Innenstadt noch ein weiteres Fest. Da müssen die Damen und Herren immer wieder präsentsein und können sich nicht zerreißen. Es ist für mich nachvollziehbar! Heute, endlich, ging es los.
Musikkapelle Untertalheim wollte uns den Marschblasen. Nach zwei zünftigen Musikstücken, sprach Oberbürgermeister Peter Rosenberger einige Grußworte und übergab das Wort an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium und Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Auch ich richtete noch ein Wort an die Anwesenden und es blieb mir zum Schluss noch zu sagen, dass die Läufer auch auf ihre Gesundheit achten sollten. Daher: Wettkampfgedanke und Ehrgeiz sind Okay, aber was nichtgeht, das geht nicht - notfalls also einen Gang herunter schalten. Um kurz nach 9:00 Uhr gab Herr Fuchtel das Startzeichen mittels einer Kanone, die uns der Schwarzpulververein-Nordstetten freundlicher Weise zur Verfügung stellte. Die ersten zweihundert Meter gingen unter der Führung, meines Sohnes Reinhard und meiner Enkeltöchter, Sandra (9) und Jessica (10).
Nachdem die Presse weitere Informationen bekam, konnte ich auf die Strecke gehen. Gehen ist gut - ich bin mit einem Wohnmobil- unterwegs!
Wie wird das Teilnehmerfeld heute aussehen? Haben wir die absoluten Cracks dabei? Morgen könnte man eher abschätzen, wann die ersten die Ziellinie erreichen.
Ein schlimme Nachricht ereilte uns heute morgen noch. Die Teilnehmerin, mit der Startnummer 25, Zilma Rodrigues aus Brasilien, wurde bei einem Zwischenstopp in Portugal ausgeraubt. Die Polizei ist eingeschaltet und es ist zu hoffen, dass man den Täter in Kürze dingfest machen kann.
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Malmsheim nach Frankenbach / 05.09.2011
63.8 km / 119.7 km gesamt 39.6 mi / 74.4 mi gesamt 28 Teilnehmer am Start / 27 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Es regnete heute Nacht in Strömen und ich machte mir so meine Gedanken. Was soll aber der Geiz, denn ändern kann ich daran auch nichts! Gegen 4:00 Uhr hörte der Regen aber auf – na also! Es war heute unbedingt das Tragen der Warnweste angesagt. Dietrich Schiemann sprach jeden Verweigerer an. Nun, es sind erwachsene Leute und ich werde keinen in den Schwitzkasten nehmen, wenn er sagt: „Nö, nö“!
Bevor ich mich mit meiner Inge zum Schlafengehen begeben wollte, ereilte uns noch die Hiobsbotschaft, dass eine meiner 6 Enkelinnen und Enkel mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. Hier etwas sehr Persönliches: Ich habe seit 11 Tagen einen Herzschrittmacher. Das hat aber nichts mit dem HBL zu tun, aber ich habe es vor dem Start offiziell bekannt gegeben und möchte nicht, dass falsche Gerüchte aufkommen. Wie dem auch sei, wir sind jetzt beim HBL und nicht bei Ingos Lebensgeschichte.
Das Abendessen war gestern Abend wieder sehr üppig und das Frühstück, wie in einem 4-Sterne Hotel. Wenn das soweiter geht, dann artet der HBL zu einer reinen Fressorgie aus! Hier ein besonderer Dank an die Familie Schneider für die rührige Aufnahme des HBL. Nebenbei: Hier werden wir auch beim TE-FR 2012 zu Gast sein. Anmeldung bei der Familie Schneider steht!
Gestartet wird ab heute in zwei Gruppen. Nämlich um 6.00 Uhr´, die schwächere Gruppe des Vortages und um 7.00Uhr die „schnellen Hirsche“. In der Gruppe der „schnellen Hirsche“ starteten 5 Teilnehmer. Nachdem die Brasilianerin nicht antreten konnte, gingen heute insgesamt 28 Läufer an den Start. Es waren auch einige Etappenläufer wiederdabei. Unter anderem auch Carmen Hildebrand. Sie wird „Ingos Wanderzirkus“ über 2 Tage läuferisch begleiten.
Den ersten Ausfall haben wir leider schon heute, Susanne Almstedt unsere Barfußläuferin, stieg am 2. VP aus.
Die Streckenlänge musste von 63,8auf 62,5 km geändert werden. Die Änderung betraf die ersten 20 km. Einige stöhnten denn auch, am 1. VP, dass sie so lange gebraucht haben. Nein, ihre Zeit war schon okay, sie sind nur 2 k bis hierher mehr gelaufen!
Im Etappenziel wartete bereits Edeltraut (Eddi) Lamp auf mich, sie war sich des Zieles der Halle nicht ganzsicher. Vor dem Gepäckausladen schimpfte sie noch auf die Technik, weil sie den Knopf zum Bedienen des Fensterhebers nicht fand. Irgendwo MUSSTE der doch sein!!! Ich hatte das goldene Händchen und bediente die Fensterkurbel! ScheißTechnik!
Die Horber Presse meldet sich jeden Tag und erwartet einen Kurzbericht. Das hat zur Folge, dass ich mich bei Betreuern und Teilnehmern immer wieder nach Neuigkeiten und Anekdotenerkundige. Eben rief der Berliner-Rundfunk an, um in der Halbzeit einige Interviews zu machen. Mal sehen, was ich mir da für eine Quasselstrippe unter den Teilnehmern herauspicke!
In Frankenbach haben wir eine Dreifeldturnhalle und da machten die zwei Wasserpfützen im Eingangsbereich nichts aus. Die wurden weggewischt und wenn es noch mal regnet? Nun, Platz ist genug und man muss ja nicht unbedingt dort seinen Schlafsack ausbreiten. Ja, und wenn die Halle kleiner gewesen wäre? Ist sie aber nicht!
Die Futterkrippe finden wir heute beim Italiener, gleich neben der Halle.
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Frankenbach nach Assamstadt / 06.09.2011
65.9 km / 185.6 km gesamt 40.9 mi / 115.3 mi gesamt 27 Teilnehmer am Start / 27 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Aufwachen und in den nahezu sternenklaren Himmel schauen: „Dat is doch wat!“ Aber: wird es so bleiben oder muss ich wieder Regenumhänge verteilen? Hans Drexler (Schneggi) zeigt mir sein i-Phone. Na also, sein hightech Gerät verrät, dass es heute die Sonne scheinen soll. Besser kann es gar nicht sein!
Gestern überlegten einige Betreuer, ob es nicht besser sei, wenn die Starts zeitlich verlegt werden? Daher startet heute die 1. Gruppe um 06:00 Uhr mit den vier letzten Läufern des Vortages. Der Rest läuft dann in der Gruppe der „schnellen Hirsche“! Der ganze Zeitablauf verzögert sich um eine halbe Stunde. Nämlich: 04:30 Uhr wecken, 05:30 Uhr Frühstück, 06:30 1. Start und 07:00 Uhr 2. Start. Das hat zum Vorteil: Die Mannschaft kann eine halbe Stunde länger die Isomatte abhorchen und die Läufer laufen nicht solange in der Dunkelheit. Ganz wichtig für den Streckenmarkierer. Der muss sich nicht ständig auf die Augen schlagen, das die Funken sprühen, um wenigstens etwas zu sehen. Meine Pfeile haben keine Blindenschrift! Es ist ja wichtig, dass die Dinger so geklebt werden, dass der Pfeil in Laufrichtung zeigt. Wir befinden uns beim HBL in umgekehrter Richtung, wie bei den Deutschlandläufen. Man sieht daher immer mal wieder einige verwaschene Pfeile des DL. Richtet man sich nach diesen, dann kommt man allerdings wieder in Horb an.
Gefreut haben sich die Läufer gestern über eine Abordnung eines örtlichen Verbandes, die uns leckeren Zwetschgenkuchen brachten. Dazu gab es noch einen frischgebrühten Kaffee. Na, wenn wir jeden Tag so verwöhnt werden, dann wird es eine Fressorgie nach Berlin!
Ich hielt es gestern für ratsam, die Eismaschine in Gang zu setzen. Es wurde allerdings wenig Gebrauch davon gemacht. An heute oder spätestens morgen kann die Shin Splint Phase (Knochenhautentzündung im Schienbeinbereich), dicke Knöchel usw. erwartet werden. Sie wird heute also wieder laufen.
Der Start der ersten Gruppe, mit Sigrid Eichner, Gèrard Denis und Ewald Komar erfolgte um 06:30 Uhr. Genau 30 Minuten später dann die zweite Gruppe. 6 Frauen und 21 Männer sind heute auf der Strecke. Die 65,9 km werden sich heute dahinziehen. Es geht oftmals sehr stark bergan- und bergab. Ihre Quälerei wird aber durch schön zu durchlaufende Weinberge und Seen entschädigt. Dem zweiten VP habe ich die Post der Teilnehmer übergeben. Sie sind so freundlich und werfen diese in den nächsten Briefkasten. Zur Erklärung: In der Halle steht ein roter Briefkasten, der dazu dient, dass dort die Post eingeworfen werden kann, aber auch als „Kummerkasten“. Wer sollte aber Kummer haben?
Die Polizei erkundigte sich über dem Verlauf der Veranstaltung. Was gab es aber zu sagen? Alles im „grünen Bereich!“ Die ersten km dürften für Läufer und besonders für die Autofahrer recht unangenehm gewesen sein, denn der Berufsverkehr sorgte für ein zähes vorankommen.
In Assamstadt ist, wie immer alles für die Läufer vorbereitet. Wir haben heute wieder eine riesige Halle. Durch die Wohnmobile ist der Platzbedarf aber recht gering. Wenn man bedenkt, dass zurzeit 46 Leute vor Ort sind und nur 29 Leute Quartier in der Halle bezogen haben, dann haben wir wirklich Platz! Es wird aber noch andere Tage geben und da kann man heute schon hören: „Wat is dat denn, so een lütten Verschlach?“ Soll ich übersetzen?
Die „Küchenmannschaft“ des HBL wird sich freuen, denn Morgen brauchen sie für das Zubereiten des Frühstücks nicht aktiv werden. Zur Erklärung: Das Abendessen ist für JEDEN Tag organisiert und findet um 18:00 Uhr statt. Mit dem Frühstück wird es schon problematischer, denn überall jemanden zu finden, der bereit ist, schon so früh auf der Matte zu stehen? Ist aber kein Problem. Helmut und Inge müssen es nur wissen, damit sie entsprechend einkaufen. Ach ja einkaufen: Helmut kauft grundsätzlich beim LIDL ein. Malschauen, ob man die mal als Sponsor gewinnen kann. Beim TE-FR 2009 wollten die nicht.
ACHTUNG: Ein Missgeschick des Veranstalters. Sigrid Eichner kam nach der letzten Etappe als letzte ins Ziel. Ihre Leistung wurde in der Liste handschriftlich eingetragen. Ich habe die Liste aber ohne diesen Nachtragen den Webmaster weitergereicht. Sigrid war heute weiterhin am Start!
Es ist zu hoffen, dass sich diese Nachricht heute noch loswerde. Die Verbindung ist in Assamstadt rechtbescheiden. Mal mit einem Stellungswechsel versuchen?
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Assamstadt nach Ochsenfurt / 07.09.2011
57.3 km / 242.9 km gesamt 35.6 mi / 150.9 mi gesamt 27 Teilnehmer am Start / 26 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Heute gibt es einiges zu schreiben, sodass ich mich mit Kleinigkeiten etwas zurückhalten will. Also – nichts aus meiner Lebensbeichte und so! Das Frühstück war, wie in einem 4-Sterne-Hotel und man fragte, ob wir hier nicht noch einmal frühstücken könnten? Das Abendessen war gestern Abend sehr gut. Es mussten zweimal Nudeln nachgekocht werden, weil die Leute futterten, dass einem die Augen übergingen. Die Hauptsache ist immer, dass sie auch satt werden und ihre Depots auffüllen können. „OHNE MAMPF – KEIN KAMPF!“
Bei leichtem Nieselregen setzten sich die Läufer in Richtung Ochsenfurt in Bewegung. Kurz nach Start ging es durch einen finsteren Wald und man war froh, dass die Starts auf 06:30 und 07:00 Uhr verschoben wurden. Na ja, beinahe alle, waren froh. Einige bedauerten die Verschiebung. Aber: 20 Leute – 50 Meinungen!
Gestern Abend machte ich noch einmal auf Folgendes aufmerksam: Außerhalb geschlossener Ortschaften LINKS laufen! ++ in den Ortschaften doch bitte nicht in STRASSENMITTE laufen! ++ die WARNWESTE tragen ++ das Unternehmen führt einen DEFI mit ++ WETTERVORHERSAGE für den nächsten Tag ++ ich stelle auch REGENUMHÄNGE zur Verfügung. Es wird auf die meisten Punkte immer wieder hingewiesen!
Der Stuttgarter Flughafen rief an und meldete, dass Zilma Rodrigues aus Brasilien, die in Lissabon ausgeraubt wurde, sich auf dem Flughafen befindet. Die Frage nun: wohin? Sie soll nach Ochsenfurt kommen und dann sehen wir weiter. Es ist zu hoffen, dass mit ihren Problemen geholfen werden kann. Wie geht es mit ihr in Berlin weiter? Da werde ich mit ihr sicherlich noch Arbeit haben. Das Problem ist auch, dass sie nur portugiesisch spricht.
Die Sporthalle in Ochsenfurt ist absolute Spitze. Sie ist nagelneu und man kann sich in diesem Komplex verlaufen. Bis 11:00 Uhr habe ich nur einem Drittel der Halle und ab 15:00 Uhr die gesamte Halle. Einfach spitze! Der Fernsehsender TV-Touring filmt die Läufer auf der Strecke und in der Halle. Auch ich wurde interviewt und stellte in kurzen Sätzen den HBL vor. Die Fragen sind oftmals immer die selben: Warum rennt man so viel? Ist das gesund? Woher haben die Leute soviel Urlaub. Hier kurze und knackige Antworten: „A“ Der eine rennt und der andere vertreibt sich seine Zeit vor dem Fernseher. „B“ Wie gesund muss man sein, um so etwas zu machen? „C“ Der eine verbringt zwei Wochen beim „Ballermann“ und der andere geniest es, 13 Tage zu laufen! Natürlich kann man auf diese Fragen noch tiefer eingehen!
Den Läufern wird alle 8 bis 12 km Verpflegung und Getränke gereicht. Helmut und Inge fahren jeden Tag einkaufen, wobei Helmut, wie gesagt, den LIDL bevorzugt. Am Abend kommen die Betreuer und rufen ab, was sie für den nächsten Tag benötigen. Jetzt kommt’s: Immer wieder wird sich bei Läufen beschwert, das es keine isotonischen Getränke gibt und wenn, dann schmecken sie nicht. Im Ernst: welches isotonische Getränk schmeckt, dass man sich davon besaufen kann? Ich habe ein wunderbares Getränk und es wird kaum angerührt. Stattdessen trinkt man Coca-Cola! Es schmeckt wohl besser, aber gut für den Läufer? Wenn ich schon dabei bin: Der Läufer braucht Kohlenhydrate. Und wo findet er die? Natürlich in Kartoffeln, Nudeln usw. Und?: „Schon wieder Nudeln?“ Nun, wären Pommes Frites besser? Als ehemaliger Schiffskoch kann ich damit umgehen. Da wurde ich sogar als Teerkoch auf der Autobahn bezeichnet und die Kerle wurde von meinem „Schweinkram“ jeden Tag fetter!
Mist, eben kommt Heinrich Lederer in die Halle. Er hat sich den Fuß vertreten und entsprechende schmerzen. Außerdem schmerzt ihm die Leiste auf der rechten Seite. Er erkundigte sich unmittelbar nach dem Bahnhof, um den Heimweg anzutreten. Der Bahnhof ist nur 150 Meter um die Ecke. Der Ausstieg ist für Heinrich sehr schmerzhaft, denn er fühlte sich gut. Mit seinen Schmerzen ist das Weiterlaufen aber unmöglich. Schade!
Conny Bullig hat sich verlaufen und es scheint ihr nicht besonders zu gehen. Sigi befürchtet schon .......... Warten wir mal ab. Ich mache jetzt die Kiste zu, denn Morgen gibt es bestimmt wieder allerhand zu schreiben.
Ein Großteil der Läufer wird von Läufern des hiesigen Sportvereins ins Ziel begleitet. Um 17:30 Uhr werden die Läufer und Teilnehmer des HBL auf dem Marktplatz begrüßt. Dann geht es 100 Meter weiter um futtern.
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Ochsenfurt nach Hassfurt / 08.09.2011
68.2 km / 311.1 km gesamt 42.4 mi / 193.3 mi gesamt 26 Teilnehmer am Start / 26 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Vor dem Abendessen ging es gestern Abend zum Rathaus. Hier wurde der HBL sehr herzlich empfangen. Neben zahlreichen Bürgern von Ochsenfurt waren auch zwei Kindertanzgruppen vor Ort. Die Kinder zeigten, was sie inzwischen drauf haben und bekamen viel Beifall. Der dritte Bürgermeister, Herr Karl hielt noch eine Rede und freute sich über die Anwesenheit des HBL. Es waren auch Sportfunktionäre und die Presse dabei.
Anschließend wurde uns das NEUE Rathaus gezeigt. Das NEUE Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert! Im Sitzungssaal informierte Herr Karl uns über die alte Stadt Haßfurt, die früher mal eine Burg war. Anschließend ging es ins „Kolpinghaus“ zum Essen. Auch hier: vom Allerfeinsten! Gefreut haben wir uns über den Besuch von Rainer Koch und seinen Eltern. Rainer wurde als Sieger des LA-NY 2011 sofort mit Fragen bombardiert.
Wieder in der Halle angekommen warteten einige Kuchen auf uns, die Brigitte Koch für uns gebacken hat. Sanna Almstedt ist wieder zu uns gestoßen und wird abends ihre Vorträge, interessierten Teilnehmern, Betreuern und Bürgern halten. Es geht um gesunde Ernährung, Stressverhalten und vieles mehr. Außerdem wird sie ab heute massieren. Die Einnahmen die sie daraus erzielt, werden dem Kinderhilfswerk zugute kommen. Zilma Rodrigues stellte sich am Nachmittag bei mir vor. Sie war ziemlich erschöpft und wollte erst einmal einen Platz zum Schlafen haben. Sie hat die letzten zwei Tage kaum geschlafen. Sie wurde mit dem Nötigsten ausgestattet. Sprich: Schlafsack, Schlafunterlage und Handtuch.
Mein schwaches Spanisch reichte erst einmal für eine kleine Konversation aus. Sie verstand mich so weit, denn Spanisch ist mit dem Portugiesischen sehr verwandt. Schwierigkeiten hatte ich aber, wenn sie etwas auf Portugiesisch sprach. Jean-Benoit kann aber recht gut Portugiesisch er übersetzte es dann Said ins Englische. Said übersetzte mir dann ins Deutsche. Mein gestriger HILFE-Ruf in Bezug eines Dolmetschers wurde bereits nach 10 Minuten erhört. Saids Frau meldete sich sofort und teilte mir mit, dass sie eine portugiesische Bekannte hat, die in Deutschland geboren wurde. Na also, wenn das alles nichts ist?
Um 11:00 Uhr läutete mein Handy. Der Flughafen Stuttgart meldete sich und fragte an, wo das Gepäck von Zilma gebracht werden sollte. Um 02:15 Uhr klopfte es am Wohnmobil und ich erhielt ein Gepäckstück von Zilma. Toll, die wird sich erst einmal freuen. Erst einmal, weil es hätten, zwei Gepäckstücke sein sollen. Zilma war nun so weit ausgestattet und startete heute um 07:00 Uhr als Etappenläuferin.
Ich hoffe, dass das frisch vermählte Ehepaar Sarah und Tom diesen Bericht lesen. Sie haben am 03.09.11 geheiratet und sind den meisten Läufern bekannt. Hier also: alles Gute für die Zukunft und das man euch noch recht oft bei Veranstaltungen und natürlich auch bei Ingos Läufen sieht!!!
Zur gestrigen Etappe: Durch die polizeiliche Änderung musste ein kleiner Umweg gelaufen werden. Die Strecke war daher 60,9 km lang! Diese Nachricht ergeht auch an den Webmaster, Sebastian Bentele, der diese Änderung auf der Seite des HBL einarbeiten wird.
Wat jibt it noch für heute zu sajen? Schietwetter! Der Wetterbericht mein: „Vor und nach dem Regen ist es trocken. Am Abend ist dann mit Dunkelheit zu rechnen!“ Toll, das traf gestern zu, und wie es aussieht, auch heute. Da sage noch einmal etwas gegen den Wetterbericht. So, genug geblödelt. Ach ja, einen habe ich noch: Da kommt ein Glatzkopf zum Friseur und sagt: „Können Sie meine Haare locken?“ Sagt der Friseur: „Klar, locken kann ich, aber ob die Haare dann kommen?“ Nun, als dieser blöde Witz erzählt wurde, hat man mich angeschaut. Ich benötige keinen Kamm mehr, sondern nur noch Sidolin und ein Fenstertuch! Behaltet es bitte für euch!
Wie zu heute, den ich will niemandem mit meinen Sprüchen nerven. Der Lauf ging zum Großteil am Main entlang. Besser gesagt, zwischen Main und vielen Weinbergen. Diese hatten ein wunderschönes Grün und verspricht daher ein guter Jahrgang zu werden? Ich bin Laie, ich dachte nur so! Bitte um Aufklärung!
Conny Bullig hatte sich gestern um etwa 5 km, verlaufen und hatte leichte Probleme. Sie war heute wieder am Start und hat ihre schmerzlichen Probleme wohl überwunden.
Der Lauf führte uns auch durch Rainers Heimatort, Dettelbach. Hier zeigte seine Mutter, Brigitte, wieder vollen Einsatz. Ohne Übertreibung, aber über mehrere Kilometer hat sie Luftballons aufgehängt. Sprüche auf dem Asphalt gemalt und vielen mehr. Zur Krönung gab es auch noch reichlich Kuchen. Diesen gab es aber nicht an einem offiziellen VP, sondern es war etwas Besonderes. Der nachfolgende VP richtete sich etwas spartanischer ein. Man will ja nicht, dass die Leute um ihre Figur bangen müssen! Ja, ja, die Brigitte muss ich mir warm halten!
Das Wohnmobil hatte ich in Haßfurt noch gar nicht abgestellt, da traf ich auf einen Reporter. Vielleicht traf er aber auch auf mich, was aber keine Rolle spielt. Dann ging er auf die Strecke, um sich weitere „Opfer“ zu suchen. Der „Berliner Rundfunk“ möchte heute noch ein Radiointerview machen. Da muss ich noch nach einer Person schauen. Er oder sie sollten frei weg von der Leber reden können.
Hausmeister Wolfgang hat uns im Sportheim des TSV- Haßfurt sehr herzlich empfangen und steht uns jederzeit zur Verfügung. BINGO, BINGO, der Teilnehmer Laptop ist eingerichtet und der HBL kann nun Mails empfangen und senden. Im Moment komme ich aber mit der Kiste wieder nicht klar. Ob ich nun mit meinen Krallen etwas falsch gemacht habe, weiß ich nicht. Ich schiebe daher mal alles auf die Technik und warte, das mir jemand das Ding wieder richtet. Wichtig ist, dass nachher wieder die Mails abgerufen werden können – wäre ja auch gelacht. Aber: Ingo und Technik!?
Na, wenn da einer behaupten will, dass der Ultralangstreckenlauf keine Anerkennung findet. Der amtierende Bürgermeister, Sportfunktionäre, TSV Vorstand, Presse – alle waren sie da!
Nach einigen Begrüßungsreden bekam ich das Wappen von Hassfurt und 150 Euro zur Teildeckung der Unkosten. Da kommt doch Freude auf. Wie sagte der amt. Bürgermeister? „Ohne Moos nix los!“
So, nun bereite ich mich auf das Abendessen vor, trinke ein Bierchen und lasse den Tag ausklingen!
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Hassfurt nach Hildburghausen / 09.09.2011
61.4 km / 372.5 km gesamt 38.2 mi / 231.5 mi gesamt 26 Teilnehmer am Start / 26 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Am späten Nachmittag meldete sich noch der „Berliner Rundfunk“, Frau Junk. Sie wollte ein Zwischeninterview des HBL machen. Rüdiger Dittmann stellte sich für das Telefoninterview zur Verfügung. Wer einmal als Bürgermeister kandidiert hat, der kann auch ein Interview geben. Vorsichtshalber stellte sich auch Stefan Daum zur Verfügung. Man kann ja nie wissen!
Das Abendessen bekamen wir in der Vereinsgaststätte, die gleich neben der Halle ist. Der Koch wurde von mir vorgewarnt, dass die ausgemergelten Läufer futtern, dass ihm die Augen platzen. Er nahm meine Warnung mehr als ernst, denn was da aufgetischt wurde, konnte man gar nicht alles essen. Die Leute konnten wieder futtern, bis zum Stillstand der Augen. Der Koch meinte auch: „Ich koche nicht nur gern, ich koche auch mit liebe!“ Bei dem, was zum Abendessen aufgetischt wurde, braucht man sich zum Frühstück nicht mehr zu äußern – rülps! Nun ist es aber so, dass man auch hier nicht allen alles recht machen kann. Ein Thema mit dem gerade Mehrtagesveranstalter immer mehr auseinandersetzen müssen? Es sind Vegetarier. Essen sie nur kein Fleisch, dann ist es kein Problem. Dürfen in den Nudeln aber keine Eier sein usw., dann wird es schwierig! Also: auf der einen Seite ein Büffet, dass sich die Tischlatte biegt und auf der anderen Seite ein Teilnehmer, der dich mit hohlen Augen anschaut, weil ihm vor Hunger der Ranzen kneift!?
Beim Abendessen verkündigte ich, dass Sann Almstedt wieder bei uns ist und abends ihre Vorträge macht. In der übrigen Zeit steht sie den Läufern als Masseurin zur Verfügung. Sie nimmt dafür keinen bestimmten Betrag, sondern bittet lediglich um eine Spende für das Kinderhilfswerk. Also, Sannas Hände warten auf euch, liebe Läufer! Sigrid Eichner ließ sich gestern Abend noch ins Krankenhaus fahren. An der Fußsohle schaut das rohe Fleisch heraus. Trotz alledem war sie heute Morgen wieder am Start. Au Backe! Dennoch: als ich das Feld heute Morgen von hinten aufrollte, lief sie wie sonst auch. Schauen wir mal, wie es heute Abend aussieht. Es sein JEDEM vergönnt, dass er in Berlin ankommt!
Die Verpflegungspunkte packten nach dem Frühstück ein, was möglich war. Schnitzelstreifen am VP? Warum nicht? Ich verzehrte bis zum Etappenziel gleich zwei Stück. Wenn man etwas über die Stimmung der Läufer wissen will, dann fährt man zu den VP’s. Wenn der Läufer seinen Frust abladen will, dann macht er es dort. Abends hat er seinen Frust ohnehin wieder vergessen und ist der Teilnehmer, den Ingo lieb hat. „Alles klar?“ Jo, Ingo, warum frachste? Mein Frust is wech – W.E.C.H – einfach wech!“ Na bitte!!!
Meine Inge, Helmut und Edeltraut (Eddi) waren bereits im Etappenziel und Inge erhielt bereits eine Einweisung
in die Örtlichkeiten. Wichtig immer: Telefonnummer des Hausmeisters ++ weitere Ansprechpartner? ++ wo sind die Lichtschalter für die Halle? Beim TE-FR 2009 brannte mal die ganze Nacht das Licht, weil die Schalter nicht gefunden wurden! ++ wo können wir unser Abendessen einnehmen? ++ wenn wir selbst das Frühstück bereiten, wo kann es gemacht werden? ++ bekommen wir einen Schlüssel oder ist der Hallenwart vor Ort ++ wo lasse ich den Schlüssel, wenn wir wieder abrücken oder ist der Hallenwart wieder vor Ort ++ usw, usw. Man sieht, dass viele Fragen geklärt werden müssen.
Ich beeilte mich zwar, weil eine Besprechung ausgemacht war, aber ich war wohl nicht schnell genug, denn der Großteil war bereits geklärt. Beim Gepäckausladen will man mich nicht haben. Na ja, ich muss mich halt noch ein wenig schonen. Den Laptop darf ich aber allein tragen! Jan Claus vom MDR ist wieder abgerückt und will beim TE-FR in Dänemark und Deutschland dabei sein.
Zum Essen müssen wir etwa 300 Meter oder sind es 400 Meter? Egal, ich sage einfach 350 Meter, das glaubt mir jeder. Das Frühstück machen die Betreuer Morgen selbst. Die Schule hat eine Schulküche, die uns zur Verfügung steht. Was will man mehr. Es ist jetzt 15:00 Uhr und die Läufer sickern nach und nach ein. Die Kiste wird jetzt dichtgemacht und Morgen berichte ich, was sich nach 15:00 Uhr noch getan hat. Ist das so weit okay?
Also, bis Morschen und guats Nächtle. Ich habe es auf schwäbisch versucht. Das nächste Mal auf Hamburger Platt, das kann ich besser!
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Hildburghausen nach Witzleben / 10.09.2011
69.8 km / 442.3 km gesamt 43.4 mi / 274.8 mi gesamt 26 Teilnehmer am Start / 26 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Auch gestern kamen alle ins Ziel. Die Strecke war wohl, vom Profil her, wieder recht schwierig, aber wie man immer wieder vernehmen konnte, sehr schön. Vom Wetter her, hatten wir bisher Glück. Immer mal ein wenig Nieselregen, aber solange der Himmel seine Pforten nicht bis zum Anschlag öffnet, um unsere Verpflegungspunkte zu überfluten, ist das in Ordnung. Heute soll es bis zu 25 Grad warm werden. Dazu Sonnenschein, wenn das kein Urlaubswetter ist?
Das Frühstück wurde von den Betreuern heute selbst zubereitet. Wir bekamen zu diesem Zweck die Schulkantine. Man ist hier sehr aufgeschlossen und es ist eine Freude hier zu sein. Veronika wurde informiert, dass an ihrem VP, bei km 399,4, das „Bergfest sein wird. Das hätte ich beinahe vergessen, hätte gestern nicht jemand danach gefragt. Wie sagt meine Inge immer? „Wenn die Haare gehen, dann kommt der Verstand!“ Auf Letzteres warte ich noch, aber ich nehme mir damit Zeit.
Es ist 05:15 Uhr und ich bereite schon einmal meinen Tagesbericht vor. Immer, wenn mir etwas einfällt, dann füge ich einen weiteren Text hinzu. Erwähnte ich nicht das Wort „Urlaubswetter?“ Es fängt gerade an zu nieseln. Ob ich nicht doch die Regenumhänge bereithalte, bevor sich die Läufer eine Sonnenbrille aufsetzen und sich mit Sonnencreme Faktor 50 einreiben? Denke positiv – es wird schön!!!!
Wenn Hans (Schneggis) I-Phone meldet, dass es schön wird, dann wird es auch schön. Wenn auch zögerlich. Vor dem 2. VP wurde es arg neblig und die Läufer kämpften sich den Rennsteig, auf einer Serpentinenstraße mit durchwachsenem Verkehr hoch, bis auf über 700 Meter. Was sahen meine entzündeten Augen? Serpentinen, die Straße dadurch schlecht einsehbar und neblig. Und da muss jemand auf der rechten Straßenseite laufen. Man kannte mich bisher als ruhigen Vertreter, aber nun ließ ich doch einen Brüller los. Wie oft habe ich jetzt darauf hingewiesen. Aber: muss man das überhaupt? Ja, wie man sieht! Mein Puls erreichte aber schnell wieder seine normale Frequenz, denn auch ich will in Berlin ankommen.
Am 3. VP war dann bei Veronika das „Bergfest“. Veronika verteilte an jeden Läufer einen Negerkuss. In Witzleben angekommen, wurde ich am Ortseingang von einem Feuerwehrmann mit einem Kleinbus abgefangen. Er fuhr vor mir her und geleitete mich sich zur Halle. Sein Fahrzeug ist Baujahr 1986 und ist ein „KAS B1000“. Er hat einen Zweitaktmotor, was das nachfahrende Fahrzeug auch riecht.
Bürgermeister Uwe Leuthardt zeigt uns die Örtlichkeiten. Klasse, alles was wir brauchen. Das Abendessen wird uns von der Familie Grienwald zubereitet. Für das Frühstück ist ebenfalls gesorgt. Die Betreuer müssen also morgen früh nichts vorbereiten. Zwei Leute von der „Jungen Union“ brachten uns Getränke für die ankommenden Läufer. Toll, was eine Gemeinde, mit gerade mal 220 Einwohnern, auf die Beine stellen kann!
Peter und Kerstin Genz besuchten heute den HBL. Darüber waren alle sehr erfreut. Kennt man die Beiden doch in Läuferkreisen. Solche Besuche werten den HBL enorm auf. Etwa 15 Kinder von der Europa-Schule, Witzleben, liefen den Läufern kurz vor dem 7. VP entgegen, um sie zum VP zu führen. Es waren Schüler der 8. Klasse und sie freuten sich riesig. In der Halle musste jeder Läufer seine Unterschrift mit Startnummer leisten. Das zweimal, damit die Schule und auch die Stadt ein ewiges Andenken an den HBL hat.
Sigi hat keinen Strom mehr. Daher wurde erst einmal nach den Sicherungen geschaut. Die waren aber alle drin – und nun? Im gesamten Ort ist der Strom ausgefallen. Damit der Rechner von Sigi, für die Zeitnahme nicht ausfällt, besorgte die Feuerwehr ein Notstromaggregat. Mit dem warmen Wasser war es aber vorerst nichts. Das Wetter ist schön und die „Junge Union“ stellte auch ein Bierchen bereit. Der Kasten könnte aber schnell leer werden, daher sicherte ich mir schon einmal eins!
Der Strom ist wieder da. Die Rechner laufen, der Kühlschrank brummt wieder und die Duschen liefern wieder warmes Wasser. Was für ein Tag – tschüss!
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Witzleben nach Frohndorf / 11.09.2011
51.8 km / 494.1 km gesamt 32.2 mi / 307 mi gesamt 26 Teilnehmer am Start / 25 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Heute sollen es bis zu 27 Grad warm werden. Gute Nachricht oder schlechte Nachricht? Einerseits ist es gerade für die Betreuer schön. Andererseits wohl auch für den Läufer, aber dann wieder zu warm?! Wie sollte das Wetter sein, dass Läufer, sowie Betreuer glücklich sind? Lassen wir das, es wäre ein unendliches Thema! Am Nachmittag soll es dann gewittern. Bis dahin werden aber alle Läufer ihr Etappenziel erreicht haben. Die 51,8 km kann man beinahe im Bademantel und Badeschlappen machen. Bis spätestens 15:30 Uhr sollten alle im Ziel sein. Der langsamste Läufer hat 10 Minuten Zeit auf den Kilometer. Macht 51,8 km mal 10 Min. durch 60 Min. ergibt 6 Stunden und 38 Min. Die Gruppe der langsameren Läufer des Vortages startet um 06:30 Uhr.
Das gestrige Abendessen fand weitgehend im Freien statt, obwohl im Gebäude genug Platz vorhanden war. Es war aber schön und wohltuend, das sonnige Wetter zu genießen. Der Bürgermeister lud mich noch auf ein Bier ein und wir tranken auf Witzleben und auf den HBL. Es gab Salate und Grillwurst. Wir hatten also einen Grillabend und man saß noch lange Zeit, bei lauer Temperatur, beieinander. Nach einem kräftigen Kaffee und ebenso kräftigen Frühstück ging die 1. Gruppe an den Start. Vorher wurde aber noch ein gemeinsames Foto, mit allen Teilnehmern und Betreuern in der Halle gemacht. Es blieb aber nicht bei einem Foto. Beim zweiten Foto legte ich mich auf den Boden und flirtete mit der netten Wirtin. Ha, wenn das meine Inge sieht. IHR Ingo flirtet mit einer schönen Frau!
Kurz nach dem Start fand ich einen Briefkasten. Heute war es nur eine Karte. In der Halle steht stets ein roter Briefkasten. Dort wird die Post hineingesteckt und ich schaue unterwegs nach den gelben Kästen der Post. Man kann ich Beschwerden in den roten Kasten einwerfen, aber die bleiben in der Regel aus – warum auch? Ambros zeigte mir den wohl bekanntesten Berg des Thüringer Waldes, den Inselberg. Ich muss gestehen, aber das wusste ich bislang nicht. Auf den Straßen war es absolut ruhig. Auch die L2140 von Schlossvippach nach Orlishausen bis zur großen Kreuzung vor Frohndorf war heute nahezu leer. Das ist das gefürchtete Teilstück bei den Deutschlandläufen gewesen. Da konnte man Blut und Wasser schwitzen. Wahrscheinlich habe ich dort auch meine letzten Haare verloren?
In Sömmerda-Frohndorf angekommen, begrüßte uns der Hausmeister. Wir sind schon alte Bekannte, denn der Deutschlandlauf ging auch stets durch Frohndorf. Frau Böhme und Frau Allenford, Mitarbeiterinnen des Bundestagsabgeordneten Herrn Johannes Selle sorgten für das Vorabendessen, indem sie ein Privatunternehmen beauftragen, die den Läufern Würstchen grillten. Das ist doch was: der Läufer kommt ins Ziel, bekommt ein Würstchen in die Hand gedrückt, Inge hat noch Salat von gestern zurückgelegt, dazu ein Bierchen von Helmut, ein Bäuerchen machen und etwas schlafen, bis zum Abendessen.
Als ich Theo Hunhold ist am 2. VP ausgestiegen. Er hatte kürzlich eine Grippe und die hat sich zurückgemeldet. Er ist auch leicht fiebrig. Er möchte ein, zwei Tage aussetzen und bei den kleineren Etappen wieder einsteigen. Bis dahin fährt er bei Eddi auf dem Lkw mit und hilft beim Gepäckein- und ausladen.
Am Nachmittag sollte es eventuell gewittern? Sieht nicht so aus. Es fehlen noch zwei Teilnehmer. Diese werden in den nächsten 15 bis 20 Minuten eintrudeln. Wir sitzen im Freien und genießen die Getränke, Würstchen und Steaks von der „Freien Union“! Vielen Dank Herr Bundestagsabgeordneter Selle. Es gefällt uns allen in Frohndorf und Sie haben dazu beigetragen. Jetzt gehe ich zu Helmut und hole mir ein kühles Bierchen. Ich habe jetzt Feierabend – beinahe!!!
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Frohndorf nach Eisleben / 12.09.2011
73 km / 567.1 km gesamt 45.4 mi / 352.4 mi gesamt 25 Teilnehmer am Start / 25 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Mit einem gemütlichen Abendessen im Freien war es gestern Abend nichts. Schneggis i-phone hatte recht. Tagsüber Sonnenschein und am Abend Gewitter. Es regnete für einige Zeit ziemlich heftig. Die Küche vom Hotel BALLHAUS konnte deshalb nicht einräumen, sodass es 20 Minuten später Abendessen gab. Im Zieleinlauf gab es ja, wie im gestrigen Bericht erwähnt, Würstchen, Steaks und Salate. Die Läufer hatten also eine gute Grundlage und niemand musste mit hohlen und hungrigen, blutunterlaufenen Augen herumlaufen.
Jean-Benoit Jaouen (JeBe) hat heute Geburtstag. Es wurde ihm beim Frühstück ein kleines Ständchen gebracht. Es gab für ihn noch ein kleines Geschenk, im Namen des HBL. BEMERKUNG: JeBe ist der Organisator des bekannten „Transe Gaule“. Der Lauf ist vergleichbar mit dem Deutschlandlauf. Man könnte ihn daher auch Frankreichlauf nennen? In der 7. Etappe ging es JeBe nicht sonderlich gut, aber er hat sich wieder gefangen. JeBe ist auch für den TE-FR 2012 gemeldet.
06:38 Uhr, wir werden von der Feuersirene aufgeschreckt. Ein ohrenbetäubender Lärm. Was ist passiert? Keine Ahnung – wir machen uns gleich vom Acker! Ach jetzt: Die Feuerwehr ist unterwegs und nicht zu überhören. Zeit: 06:41 Uhr. Drei Minuten bis zum Ausrücken – nicht schlecht? Schneggis Gerät meldet für heute und morgen etwa 23 Grad und Sonnenschein. Die heutige Etappe über 72,5 km ist die längste des HBL. Der letzte Läufer hat gut 12 Stunden Zeit und müsste daher kurz nach 18:30 Uhr im Ziel sein. Man wollte eben schon mit mir handeln, wie auf einem türkischen Basar. Ingo: was ist, wenn ich 10 Minuten später .... Man kennt meine Toleranz. Sie sollen aber erst einmal laufen und dann sehen wir weiter!
Etwa nach zwei Kilometern kamen wir auf die Kölladaerstraße. Die war mörderisch. EiAuto nach dem anderen und die Läufer mittendrin! Mir war etwas unwohl und postierte mich in einem Feldweg. Die Zeit nutzte ich, um mich zu rasieren. Das konnte ich aber auch schnell vergessen, denn der Akku macht schlapp. Egal – aufladen. Als alle Läufer durch waren, war die Straße plötzlich leer. Äh, waren wir das Problem? Schnell WECH!!!
8 Frauen und 21 Männer waren für den HBL gemeldet. Das macht 29 Teilnehmer. Die Brasilianerin konnte aus bekannten Gründen nicht antreten. Eine Frau und zwei Männer sind bisher ausgestiegen. Die Ausfallquote beträgt daher 10,7 %. Ob das so bleibt? Ich bin zuversichtlich, auch wenn das Schlusslicht doch noch einmal geringfügig überzieht. Wenn es zu machen ist, dann sollen mindestens 25 Teilnehmer ihr Ziel n Berlin erreichen.
Zu Berlin schon jetzt: Entgegen der Streckenbeschreibung sollen die Läufer NICHT durch das „Brandenburger Tor“ laufen, sondern direkt zur Landesvertretung Baden-Württemberg. Um 14:15 Uhr sollen alle Läufer und Betreuer zum Brandenburger Tor laufen, welches etwa 1,2 km weit weg liegt. Das soll dann der symbolische Zieleinlauf sein. Es wird dann zu einem GEMEINSAMEN ERLEBNISGEFÜHL! Es werden sich, so ist geplant, weitere Gruppen zu diesem Lauf anschließen. Am Brandenburger Tor wird auch Publikum erwartet. Es soll auch noch weiteres geboten werden ......! „Schau wa ma – gell?“ Die schnellen Läufer können sich in der Landesvertretung aufhalten und müssen nicht einmal Krawatte tragen. Es werden ihnen Erfrischungen geboten und auch orthopädische Betreuung ist gewährleistet. Nachdem der HBL gefeiert wurde, wird das THW die Läufer zur Unterkunft in Gallwitzallee 123-143 bringen. Zur Siegerehrung geht es dann wieder zurück zur Landesvertretung. Die Siegerehrung wird um 18:00 Uhr ein. Wie die Starts am Morgen erfolgen, muss noch gründlich überlegt werden. Starten wir in zwei oder drei Gruppen? Ziel ist, dass die Läufer in einem möglichst kurzen Zeitraum das Ziel erreichen!
Die Polizei bot heute ihre Mithilfe an. Das ist natürlich schwierig, denn wenn man bedenkt, dass die schnellen Läufer 6 Min./km und die letzten 10 Min./km laufen, dann kann man sich vorstellen, wie der Abstand zum Beispiel bei km 30 ist. Nämlich 1,5 Stunden. Man bedenke, dass die Gruppen um 06:30 und 07:00 Uhr starten. Gestern hatten wir eine Etappe über 72,5 km. Der Abstand vom ersten bis zum letzten Läufer betrug etwa 3 ½ Stunden. Fazit: die Polizei müsste viel Zeit aufbringen, um alle Läufer zu betreuen. Wir sind so verblieben, dass die Polizei, wenn sie Zeit hat, das Feld mal patrolliert. Das gibt dem Unternehmen auch eine gewisse Sicherheit!
Schei ...benkleister! Soeben bekomme ich die Nachricht, dass Cornelia Kaltwasser ausgestiegen ist. Ihr Mann Jörg hatte bisher immer noch einen VP übernommen. Wenn sie das Unternehmen verlassen, dann fehlt er mir. Mit Betreuern bin ich in diesem Jahr etwas knapp. Wie es aber aussieht, werden sie morgen noch bleiben. Die letzten drei Tage bekomme ich dann noch hin. Daran glauben muss nun meine Statistik, denn: Ausfallquote nun 14,3 %
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Eisleben nach Schönebeck / 13.09.2011
66 km / 633.1 km gesamt 41 mi / 393.4 mi gesamt 25 Teilnehmer am Start / 24 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Zum Abendessen gab JeBe ein Bier aus, was Helmut wohl wissend schon kalt stellte. Man konnte zwischen Bleifrei und richtigem Bier wählen. Nämlich das, wonach man ein Bäuerchen machen kann. Die BILD-Zeitung Berlin rief nach dem Abendessen noch an, um Informationen über den HBL zu erhalten. Man kann heute schon gespannt sein, was uns in Berlin alles erwartet. Nach einem üppigen Abendessen hielten sich die meisten noch im Freien auf. Das war gestern ja leider nicht möglich und wäre so schön gewesen.
Sannas Augen hätten heute geleuchtet, denn etwa 30 Leute standen auf der Matte und wollten sich ihren Vortrag anhören. Man hatte hier kräftig die Werbetrommel gerührt und es stand heute wiederholt in der Zeitung. Selbst der örtliche Radiosender hatte den Vortrag angekündigt. Ich hatte die undankbare Aufgabe mitzuteilen, dass Sanna leider nicht mehr da ist. Ich gab gesundheitliche Gründe an und das zog!
Per Mail meldete sich ein Autofahrer, der uns gestern sah, als wir auf der, von mir beschriebenen Köllodaer Str., traf. In der Regel ist dort wenig Verkehr. Anderorts war aber ein schwerer Verkehrsunfall und daher fuhren viele Autofahrer eine Ausweichroute, so auch dieser nette Autofahrer, der früher den Bieler 100ter einige Male mitgemacht hat. Vielen Dank für die nette Mail!
In Schönebeck werde ich wohl demnächst eingebürgert, denn ich war schon hier: DL98, 2005, 2006, 2007, 2008 und 2010. Beim TE-FR 2003 und 2009. Dann bei meinem DL 1993 im Alleingang. Nun sind wir schon wieder hier. Mit Frau Zellmer vom Sportamt kann ich bald Brüderschaft trinken! Die Halle ist wieder riesig und das Restaurant „Bismarkturm“ wird uns heute Abend wieder mit einem deftigen Abendessen verwöhnen. Der Ehemalige Bürgermeister von Schönebeck, Herr Henning, hat sich bereits angekündigt und wird die Läufer wieder läuferisch einige Kilometer begleiten.
Die Läufer sahen im Ziel etwas vermatscht aus. Durch das Unwetter des letzten Tages war ein Weg extrem aufgeweicht. Wären dort Fahrzeuge hineingefahren – oh Mann! Joachim hatte aber vorgewarnt. Die Schuhe aller Läufer sahen entsprechend aus und waren, so habe ich mir sagen lassen, nach dem Matschweg tonnenschwer! Was ein Wunder?
Am Donnerstag wird BILD-Berlin zu uns stoßen. Man will sich primär auf Sigrid Eichner stürzen. Sigrid ist Berlinerin, älteste Teilnehmerin und Weltrekordlerin mit den meisten Marathonläufen. Heute Abend will ich mal eine Vorwegeinweisung für den Einlauf in Berlin machen. Nach 13 Tagen soll der Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis seinen Abschluss finden. Es waren heute bereits drei Reporter verschiedener Zeitungen vor Ort. Heute Nachmittag will noch das regionale Fernsehen vorbeischauen.
Die Läufer sahen im Ziel etwas vermatscht aus. Durch das letzte Unwetter war ein Weg extrem aufgeweicht. Wären dort Fahrzeuge hineingefahren – oh Mann! Die Schuhe sahen entsprechen aus.
Mal etwas Organisatorisches: Es ist eine Freude, wie die Betreuer sich selbst organisieren. Der Eine kümmert sich um den Anschluss der Kaffeemaschinen, die viel Strom verbrauchen und daher an zwei verschiedenen Stromkreisen angeschlossen werden sollten. Der Andere bereitet die Halle für die Läufer vor. Man trifft Absprachen mit den Versorgern, die uns das Abendessen bereiten. Man bereitet das Frühstück vor, wenn es von den Betreuern selbst gemacht werden muss. Es wird die Streckenverpflegung eingekauft. Es wird für die Sauberkeit in und um die Sporthalle gesorgt und vieles mehr. Nun taucht die Frage auf: „Wird Ingo dann noch gebraucht?“ Im Ernst: Es zeigt, wie gut die Vorbereitung ist. Würde ich jetzt herumflitzen und alles Mögliche improvisieren, dann würde es von einer mehr, als stümperhaften Vorbereitung zeugen. Würde ich mal einige Stunden fehlen, so wäre es egal. Fehlt aber ein Betreuer für einige Stunden, dann müsste ich das entstandene Loch, welches die Betreuer hinterlässt, irgendwie stopfen. Ein Veranstalter mit einer guten Betreuermannschaft kann nur beneidet werden und das tun etliche. „Tja Ingo, wenn man so eine Mannschaft hat ....!“ An dieser Stelle: Einen Dank an meine Betreuer, die Ingo den Rücken frei halten!
Ich mache jetzt einmal wieder Schluss, denn ich meine Inge helfen. Die hat sich gestern einen Koffer auf den Fuß gestellt (da gehört er ja auch nicht hin) und da muss ich ihr mal ein wenig zur Hand gehen!
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Schönebeck nach Ziesar / 14.09.2011
59.1 km / 692.2 km gesamt 36.7 mi / 430.1 mi gesamt 24 Teilnehmer am Start / 24 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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So, Endspurt ist angesagt. Wir befinden uns bereits auf der Zielgeraden. Heute ist das Etappenziel ZIESAR, dann kommt FICHTENWALDE und dann BERLIN. Sind die Läufer im Ziel, dann fragen sie sich: „War das alles?“ Im Ernst. Da quälen sich die Leute Tag für Tag, haben schmerzen und wollen schon mal hinschmeißen. Dann sind sie glücklich im Ziel und können das alles noch gar nicht realisieren. Die Freude kommt oftmals erst nach Tagen, Wochen oder gar Monaten. Ingo sagt dann: „Hauptsache sie kommt überhaupt!“
Vor dem Abendessen wurden alle Teilnehmer und Betreuer zusammengetrommelt. Das war nicht ganz leicht. Obwohl das Treffen im Aushang für jedermann lesbar angebracht war, kam man der Aufforderung nur schleppend nach. Ich hielt meinen ärger nicht unbedingt zurück. Die Mannschaft sollte über den Verlauf n Berlin informiert werden. Das wird nicht ganz einfach sein und mir sträuben sich jetzt schon die Nackenhaare. Die nächste und auch letzte Besprechung wird in Fichtenwalde sein. Primär wird dann darum gehen, dass Joachim über die letzten Kilometer nach Berlin informiert. Der Streckenverlauf stimmt nämlich nicht mehr mit der Beschreibung überein und die Strecke wird somit drei km kürzer sein. Das alles ist im Moment sehr wichtig und da müssen alle an einem Strang ziehen!
Um 4:15 Uhr hatten wir einen sternenklaren Himmel mit nur ganz wenig Wolken. Meine besorgte Frage schon jetzt: Werden wir in Berlin bei schönem Wetter einlaufen? Das wäre toll und sorgt für die richtige Atmosphäre. Das wäre dann übermorgen – schau’ n wir mal!
Heute Morgen machen wir das Frühstück wieder selbst. Dietrich ist unser Mädchen für alles. Inzwischen hat er schon etwa, wie eine Hausmeisterlizenz. Er lässt sich von den Hausmeistern einweisen, wie zum Beispiel: Wo sind die Lichtschalter, Steckdosen, Stromkreise usw. Tagsüber ist er dann der Fahrer für Joachim, bei der Streckenmarkierung.
Nun sind es noch drei Tage, die wir unterwegs sind. Es ist schön, wenn es geschafft ist, aber es ist auch ein wenig schmerzlich, DASS es vorbei ist. Man hat Freundschaften geschlossen. Miteinander in der Halle geschlafen, zusammen gegessen. Miteinander und gegeneinander gekämpft und abends so manche Bierflasche, mit und ohne Alkohol, geköpft. Am Freitag bzw. Samstag ist alles vorbei und jeder geht wieder seine eigenen Wege. Man wird sich aber irgendwann und irgendwo wiedersehen!
05:45 Uhr, es ist noch dunkel wie in einem Rinderpopo. Vor 06:00 Uhr kann ich die Läufer zur letzten Etappe unmöglich starten lassen. 06:00 Uhr das Allerfrüheste, ob wohl dann auch nicht gerade schon die Sonne scheint. Die ersten 10 Minuten wird es daher noch etwas haarig. Es MUSS dann die Warnweste getragen werden!
Sigrid Bullig ist jemand ins Auto gefahren. Zum Glück nur Blechschaden. Es ist jetzt 11:30 Uhr und die ersten Läufer werden etwa um 13:00 Uhr erwartet. Wenn Sigi bis dahin nicht zurück ist, dann muss die Zeitmessung etwas improvisiert werden. Im Zielbereich hat man sich darauf eingestellt. ALARMENDE: Sigi ist auf dem Weg nach Ziesar und kann die Zeitnahme, wie geplant übernehmen. Ärgerlich ist der Unfall allemal. So ein Blödmann wollte „sportlich“ einparken!
Manfred und Monika Altenburg besuchen uns heute. Einige kennen Manfred noch vom TE-FR 2009, als er als Videofilmer bei uns war. Sein Material war mehrmals für Reportagen sehr nützlich.
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Ziesar nach Fichtenwalde / 15.09.2011
54 km / 746.2 km gesamt 33.6 mi / 463.7 mi gesamt 24 Teilnehmer am Start / 24 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Für die 54,0 km werden die beiden schnellsten Läufer etwa knapp 5 ½ Stunden benötigen? Der letzte Läufer hat genau 9,0 Stunden Zeit. Sigrid Eichner hatte gestern wieder Beschwerden mit ihrem Fuß und ließ sich von Thomas Dornburg ins Krankenhaus fahren. Dort wurde der Fuß verarztet, damit sie die letzten zwei Etappen auch noch schafft. Um 00:15 Uhr kamen die Beiden aus dem Krankenhaus zurück und klopften an meinem Wohnmobil. Sie kamen nicht in die Halle, weil die Tür nur von innen zu öffnen war. Ich tat es nicht gern, aber ich musste jemanden in der Halle anrufen. Joachim Barthelmann war mein „Opfer“. Sigrid wird heute mit Sicherheit die 9 Stunden nicht einhalten können. Mit 10 Minuten Zeitüberschreiung ist es sicherlich auch nicht getan. Aber die letzten zwei Etappen jemanden herausnehmen? Sie wird trotz allem ihr Bestes geben!
Zum Abendessen mussten wir gestern etwa einen Fußmarsch über 350 Meter hinnehmen. Man wollte mich mal wieder auf die Schippe nehmen und es wurde gefragt, warum wir nicht gleich nach Berlin marschieren? Es sind oftmals „Ingo-Kilometer“, aber es waren wirklich nicht mehr als 350 Meter. Na ja, vielleicht auch 370? Das Essen war vom feinsten und es war ein Getränk dabei. Das Frühstück wurde heute zum letzten Mal von den Betreuern zubereitet. Das fand im Schulkomplex statt, also keine 350 oder gar 370 Meter entfernt.
Marcel Heinig, erfolgreicher Teilnehmer beim TE-FR 2009, wird heute als Etappenläufer dabei sein. Man sieht sich doch immer wieder! Die Familie der Ultras ist doch relativ klein! Theo Hunold und Zilma Rodrigues sind ebenfalls, wie die letzten Tage auch, als Etappenläufer dabei. Zilma dreht zurzeit auf, sodass ich sie wohl am letzten Tag etwas bremsen muss. Ziel ist, dass die ersten drei Platzierten der Gesamtwertung entsprechend in Berlin einlaufen. Die Führende bei den Damen, Conny Bullig soll als erste Frau einlaufen. Der Zeitabstand zu den übrigen Frauen ist recht groß, sodass diese ohnehin entsprechend Rang zwei und drei einlaufen werden. Zilma sollte also nicht vor Conny die Ziellinie überschreiten. Schreiten? Ich meine natürlich LAUFFFEEEN!!!
Es ist heute der vorletzte Tag des HBL. Die Teilnehmer und natürlich auch die Betreuer freuen sich darauf, dass es Morgen vorbei ist. Schon vorbei? Ja, man freut sich über den Erfolg, aber man ist auch traurig, dass man die Truppe wieder verlässt. Es ist aber nicht: Aus den Augen aus dem Sinn, denn man sieht sich irgendwann wieder. Für mich als Organisator sind diese letzten zwei Tage Stress pur. Es lief jeden Tag, wie am Schnürchen und ich stand so manches Mal herum, weil alles automatisch lief. Die Betreuer kennen ihre Arbeit und da steht Inge ab und an mal im Weg herum! Scherz beiseite, gerade der letzte Tag ist der wichtigste Tag überhaupt. Der Start in Horb – klar, haut der Auftakt nicht hin, so hat das einen bitteren Beigeschmack und so manches Lästermaul stänkert: „Tja, wenn das schon nicht hinhaut, was erwartet uns da noch?“
Morgen, ja Morgen – Berlin, Landesvertretung, Brandenburger Tor, THW, Siegerehrung, Abendessen, etc., dass alles muss, unter einem Hut gebracht werden. Mein Ziel, mein Wunsch ist es, dass weiterhin alles, wie am Schnürchen abläuft. Kleine oder gar größere Pannen passieren immer wieder, sie müssen aber nicht nach draußen dringen. Es reicht, wenn ich mich damit herumschlage. Nein, nicht wegkehren! Es muss eben nicht sein! Eine erfolgreiche Veranstaltung, egal ob es nun eine Laufveranstaltung ist, eine Show im Fernsehen oder sonst etwas wird gefeiert und bejubelt. Alles, was am Rande daneben ging, muss doch niemanden interessieren. Daher: Der Veranstalter ist oftmals mit den Nerven am Ende, aber warum? Hat doch alles geklappt! Ich bin froh, dass bisher keine wesentlichen Pannen auftraten – toi, toi toi ...!
Gestern erstellte ich einen Zeitablaufplan auf. An diesem werde ich heute noch arbeiten, denn eventuell bekomme ich noch Neuigkeiten oder Änderungen aus Berlin, vom Büro Fuchtel, THW oder der Landesvertretung. Dann wird heute Abend noch einmal alles mündlich bekannt gegeben und meine Ausarbeitung in der Halle ausgehängt. Jochim wird auf Besonderheiten der LETZTEN Etappe hinweisen und dann werde ich die Hände falten und das Beten anfangen und Selbstgespräche führen: „Ingo, Ingo, du hast es nicht anders gewollt – wird schon alles gut gehen und man wird dir den Kopf nicht abreißen. Warum auch, wer will mit meinem Schädel etwas anfangen? Braucht doch kein Mensch!
Sonst rolle ich das Feld von hinten auf, wenn ich die Halle verlassen habe, und versuche für jeden Läufer einen Spruch parat zu haben. Gestern war ich etwas sparsamer mit meiner Zeit. Heute und Morgen wird man mich wohl weniger auf der Strecke sehen. Ich fahre also direkt ins Etappenziel. So ganz kann ich aber doch nicht lassen!
Im Etappenziel erwartete uns schon Manfred Bartel. Er ist der 1. Vorsitzende der SG-Fichtenwalde 1965 e.V. Wir hatten im Vorfeld bereits eine umfangreiche Korrespondenz. Als Sportler war, nach der Begrüßung das DU schon eine Selbstverständlichkeit. Der Verein hat 12 Abteilungen und zählt über 400 Mitglieder. Auf den Schulhof dürfen die Fahrzeuge erst ab 15:00 Uhr, wenn die Schule rum ist. Es ist eine Grundschule und die Kinderchen sind um einiges (oder noch?) diszipliniert als die höheren Klassen.
Im Eingangsbereich hat die Bäckerei und Konditorei aus Neuendorff, Inhaberin Thekla Kasten einen Stand aufgebaut. Man höre bzw. lese. Es gibt für die Läufer: Kaffee, Tee, Bratwurst, Kirschkuchen, Apfelkuchen, Schoko-Kokos, Pflaumenkuchen, belegte Brötchen und Schmalzschnitten. Da können meine Inge und der Spitzenbetreuer, Helmut Schieke, heute ihren Kram allein futtern. Bei dem Angebot? – keine Chance ihr Zweibeiden!
Was ist mit JeBe heute los? Die letzten Tage hat er geschwächelt und heute meldet mir Helmut Rosieka, der stets den letzten VP hat, dass er als Erster bei ihm durch ist. Es ist jetzt 11:05 Uhr und er hat noch etwa 9,5 km vor sich. Er kann daher gegen 12:00 Uhr erwartet werden? Vorgestern klagte er noch, dass er einfach nicht richtig essen kann und ihm daher die Energie fehlt. Das bedauerte er sehr, da ja jeden Tag viel geboten wurde. Gestern scheint es ihm wieder besser gegangen zu sein, da futtere er beinahe das Büffet leer.
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Fichtenwalde nach Berlin / 16.09.2011
49.7 km / 795.9 km gesamt 30.9 mi / 494.5 mi gesamt 24 Teilnehmer am Start / 24 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Gesamtwertung
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Das Frühstück heute morgen, au Backe, da kann man das ARTLON am Brandenburger Tor beinahe vergessen. Man konnte futtern, was das Zeug hielt. Aber: man muss ja auch noch laufen und mit einer Hängewampe? „Dat geit nich!“ Als ich dann unsere letzte Herberge verließ, fuhr ich falsch in die Einbahnstraße – hätte man mir auch sagen können. Am frühen Morgen, noch halb verschlafen, und da soll ich erkennen, ob oder ob nicht! Aber die paar Meter und außer mir und Manfred hat es niemand gesehen. Gruß an Flensburg – es war kein GRÜNER (jetzt sind oder werden es ja BLAUE) da!
Bereits um 09:00 Uhr war ich in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Der Pförtner hatte den gleichen Haarschnitt, wie ich. Man kommt in die LV nur dann rein, wenn der Pförtner es will. Drückt er nicht aufs Knöpfchen, dann bleibst du draußen!
Herr Aierstock, mit dem ich bereits einen lebhaften Mailkontakt hatte, begrüßte mich als erstes. Später lernte ich noch Herrn Rapp und Frau Gröhl kennen. Auch mit ihnen hatte ich bereits regen Kontakt und freute mich, dass ich mich mal persönlich vorstellen durfte. Herr Bönki sorgte für das Aufstellen der Tische im Außenbereich. Man war auf uns also bestens vorbereitet. Prof. Diemhöfer (Chefarzt der Klinik Medical Park) stellte sich für den Bereich Orthopädie zur Verfügung. Er hatte aber nichts zu tun. Alle Leiden waren, wie weggeblasen!
Später kam noch Staatssekretär, Herr Joachim Fuchtel mit seinem Pressemann, Herr Klein-Wiehle. Herr Fuchtel, selbst ein Ultra, denn er sitzt bereits seit 24 Jahren im Bundestag, zeigte viel Humor, als ich ihm das HBL Hemd XXXL anpasste. Soll ich das anziehen? Und schon war er verschwunden. Es passte ihm wie angegossen.
Um 14:20 Uhr gingen wir gemeinsam in Richtung Brandenburger Tor. Sigrid Eichner war bereits in der Zielgeraden, aber noch nicht in der LV. Sie wurde mit einem Fahrzeug zum B.-Tor gefahren. Dort watete bereits die BILD Zeitung auf sie. Die Betreuer fuhren mit ihren Fahrzeugen direkt zum THW und wurden mit einem Bus pünktlich zum B.-Tor geführt.
Wir erlebten einen grandiosen Empfang. BILD, RTL und was weiß ich, waren vor Ort. Ein gemeinsamer Zieleinlauf durch das B.-Tor. Foto hier und Foto da. Man sah einige Läufer, die um den Augen herum Schweißperlen hatten. Herr Fuchtel trug die ganze Zeit das HBL Hemd, was mich besonders freute. Der Mann hat eben Humor. Haben aber alle Politiker!!! Man erinnere sich an Konrad Adenauer. Der war schon über 90 und ermahnte einen 80 jährigen mit den Worten: „Junger Mann, seien Sie still!“ Nun wenn man 90 ist, dann ist der 80 jährige eine junger Spund – oder?
Heute Abend ist die Abschlussfeier in der LV und damit endet der HBL
Bis 2013???
Sollte heute mehr Fehler drin sein, als sonst – ich bin in Eile!
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Fichtenwalde nach Berlin / 16.09.2011
49.7 km / 795.9 km gesamt 30.9 mi / 494.5 mi gesamt 24 Teilnehmer am Start / 24 Teilnehmer gewertet |
Tageswertung
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Irgendwann kommt er. Er ist unausweichlich, nämlich der Tag „X“. Dieser liegt mir seit Tagen im Magen. Warum? Das weiß ich auch nicht! Aber vor dem ersten und letzten Tag habe ich immer etwas Schiss. Man kann aber doch mit dem HBL zufrieden sein? Jeden Tag Hallen, die groß genug waren. Jeden Tag zu futtern, soviel man will. Jeden Tag nette Leute um einen herum. Niemand, der mich nennenswert geärgert und genervt hat. Ein disziplinierter Haufen, der sich an die Regeln hielt. Nur einer hielt sich nicht immer an die vorgegebenen Regeln. Sein Name ist kein Geheimnis. Er heißt Ingo Schulze! Dieser Mensch drückt immer mal wieder ein Auge oder gar beide zu. Ob das seine Richtigkeit hat? Schmeißt ihn raus!
Zwei Leute von der BILD begleiteten Sigrid Eichner auf den letzten Metern ihres „Leidensweg“
Es gibt heute drei Starts. Nämlich um 06:00 Uhr, die schwächeren. 06:30 Uhr das Mittelfeld und um 06:45 Uhr die „schnellen Hirsche“. Einige wollten schon wieder das Handeln anfangen: „Oh, schau mal Ingo, ich kann kaum auftreten!“ Heute ist aber kein Handeln möglich. Die Liste hängt aus und ist nicht zu ändern.
Dietrich Eberle fehlte gestern auf der Gesamtliste. Nein, er ist nicht ausgestiegen. Sebastian trägt ihn nach, kann ja mal vorkommen! Die Zeitnahme wurde, nicht wie gewohnt, mit Sebastians Programm gemacht, sondern es wurde eine Excel-Tabelle erstellt. Es gab ein technisches Problem und wir konnten uns so behelfen.
Schön, hat mich gefreut, Frau Stang, vom Büro Fuchtel in Berlin, hat uns gestern besucht. Ich habe sie schon einige Male getroffen, aber da war sie immer etwas in Stress. Hier in Fichtenwalde hatte sie Zeit und wir hatten Gelegenheit uns eine Weile zu unterhalten. Sie lud auch den Bürgermeister ein, aber es war nicht sicher, ob er kommen kann. Umso größer war die Freude, dass er doch noch die Zeit fand. Er brachte für jeden Läufer auch ein Täfelchen Schokolade mit. Ich revanchierte mich mit einem Schwarzwälder Schinken. Woher ich den habe? Herr Fuchtel gab mir einige Tragetaschen mit, deren Inhalt aus einem Schinken, einer Brotdose und Informationsmaterial bestand. Ich sollte in jedem Etappenziel, wo ein offizieller Empfand stattfand, eine Tasche übergeben. Wie das Leben so spielt. Es blieben einige übrig und daher konnte ich dem Bürgermeister eine Tasche übergeben. Was er Fuchtel aber nicht wissen muss: Einen Schinken habe ich selbst gefuttert. Das muss aber unter uns bleiben! Zum Abendessen spielte eine Akkordeongruppe. Alles in allem wurden wir auch in Fichtenwalde üppig verwöhnt! Ich kündigte auch schon den HBL 2013 an!
So, heute mache ich mal Schluss.
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